Berlin, 13.08.2026, 12:48 Uhr

65 Jahre Mauerbau
Berlin erinnert

Am 13. August 1961 begann das SED-Regime, West-Berlin abzuriegeln. Stacheldraht, Barrikaden und schließlich die Mauer zerschnitten unsere Stadt, trennten Familien und Freunde und machten Freiheit für viele Menschen unerreichbar.

Heute gedenken wir all jener, die unter der deutschen Teilung und der SED-Diktatur gelitten haben – besonders der Menschen, die bei dem Versuch, die Mauer zu überwinden, ihr Leben verloren.

Vom 13. bis 16. August findet in Berlin ein stadtweites Erinnerungsprogramm statt. Neben der zentralen Gedenkveranstaltung an der Bernauer Straße steht ein temporärer Erinnerungsort am Brandenburger Tor im Mittelpunkt. Dort widmen sich die Open-Air-Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“ und eine rund 30 Meter lange Installation der Geschichte der geteilten Stadt. Führungen, Zeitzeugengespräche, Lesungen, Filme und Konzerte laden an zahlreichen weiteren Orten zur Auseinandersetzung mit dieser Geschichte ein.

Die Erinnerung an die Mauer führt uns zugleich vor Augen, welchen Wert Freiheit, Demokratie und ein geeintes Berlin haben.


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STEFANIE BUNG   MAUERBAU   FREIHEIT   DEMOKRATIE  
Bundesarchiv, Bild 145-P061246 / o.Ang. / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons Bundesarchiv, Bild 145-P061246 / o.Ang. / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons