11.08.2026, 08:06 Uhr

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit

Demokratie lebt davon, dass wir sie gemeinsam schützen

Am 11. August 1919 wurde die Weimarer Reichsverfassung unterzeichnet. Sie stand für einen historischen Neubeginn: Deutschland wurde zur parlamentarischen Demokratie, getragen von freien Wahlen, Grundrechten und der Idee, dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht.

Die Weimarer Republik zerbrach – nicht zuletzt, weil ihre Feinde die Demokratie von innen bekämpften und zu wenige bereit waren, sie entschlossen zu verteidigen. Diese Erinnerung ist Verpflichtung. In unserer Stadt wurden demokratische Entscheidungen getroffen, politische Kämpfe ausgetragen – und schließlich die Freiheit zerstört.

Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit dürfen niemals als selbstverständlich gelten. Sie brauchen Menschen, die für sie einstehen – mit Haltung, Mut und Verantwortungsbewusstsein.

Der 11. August erinnert uns daran: Demokratie lebt davon, dass wir sie gemeinsam schützen.


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Verfassungsfeier am 11. August 1923 (Bundesarchiv, Bild 102-00136 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons) Verfassungsfeier am 11. August 1923 (Bundesarchiv, Bild 102-00136 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons)